Friday, 14. may 2010 5 14 /05 /Mai /2010 03:39

Wie im Paradies...

 


 

 Auch die zweite Nachtbusfahrt raubte uns leider den Schlaf und war eigentlich noch schlimmer als die erste..Zu warm, dann zu kalt, dann noch kaelter und dann natuerlich wieder zu warm und stickig...Vorallem Kerstin machte das deutlich zu schaffen, da ihre Halsschmerzen so noch schlimmer wurden!

Endlich um 7Uhr morgens in Cairns angekommen warteten wir diesmal vergeblich auf den Shuttlebus unseres Hostels. Wie nicht anders zu erwarten hatten wir uns natuerlich auch keine Telefonnummer des Hostels mitgenommen. Diese dann aber doch schliesslich noch herausgefunden, wurden wir abgeholt und in Dreamtime gebracht. Da das 6er Zimmer, das wir gebucht hatten voll war bekamen wir ein nettes 4er Zimmer und verbrachten den Tag ueber im Bett, um uns von der anstrengenden Fahrt zu erholen. Es regnete sowieso, obwohl wir doch stark davon ausgegangen sind, dass im Norden das Wetter richtig gut sei und die Regenzeit ein Ende hatte.

Da es Kerstin am naechsten Tag auch noch nicht besser ging, ihre Mandeln echt dick angeschwollen waren, Fieber dazu kam und die Tabletten aus der Apotheke auch nicht sorecht helfen wollten, suchten wir schliesslich das 24h Medical Centre auf. Nach 45min warten wurde sie fuer 2min untersucht und da auch noch Puplic Holiday war kostete der 'Spass' auch gleichmal noch $10 mehr ($70 statt $60). Antibiotika fuer $20 kam dann auch noch dazu.

Viel Ruhe und mal richtig Ausruhen sollte sie dann fuer unseren Schorchel und Tauchtrip wieder fitmachen. Deshalb blieb sich auch vernuenftigerweise daheim im Bett, waehrend Anja sich alleine (mit Stoffel u Christian) zum Cape Tribulation, noerdlich von Cairns, abseilte...


Mit neuen Kraeften ging es dann am Freitag (7.5.) mit der Ocean Freedom ans Great Barrier Reef! Wir dachten eigentlich, dass keine von uns so richtig seekrank werden wuerde, da wir es auf dem Segelboot ja auch problemlos ausgehalten hatten. Doch leider war das etwas voellig anderes :o). Kerstin wurde so schlecht dass sie gleich mal in den Muelleimer spucken musste und auch Anja konnte sich nur schwer beherrschen... Nach ca. 1h Fahrt bei mega Wellengang und Geschaukel, wurden wir ausgesattet fuer unserern allerersten TAuchgang. Waehrend die anderen noch zuerst Schnorcheln konnten und sich so an das komische unterwasser atmen gewoehnen konnten, ging es fuer uns 1,2,3 sofort ins Wasser. Eigentlich werden immer 2 Leute einem Instructor zugeteilt, doch wir hatten sozusagen Glueck und bekamen jeder einen fuer uns alleine. (Merke: Nein, Unterwasser sollte man nicht die Maske wegziehen um durch die Nase atmen zu koennen und auch nicht lachen, weil man alles sooo schoen findet^^) Es war wirklich geil und eine tolle Erfahrung! Leider kommt es auf den Bilder gar nicht so gut raus was man unter Wasser sehen kann. Viele bunter Fische, Corallen ueberall in jeden Farben und sogar einen Riffhai!

Danach ging es noch ein Stueckchen weiter und beim Schnorcheln durften wir sogar eine Seegurke auf der Hand halten^^ Komisches Gefuehl.. Zum Abschluss wurden wir dann noch auf einer nicht mehr als 80m langen Sandbank mitten im Meer abgesetzt! Das war der Hammer! Tuerkisblaues Wasser und sonst nichts, das Reef, Fische und einfach nur Sand!!!

 

Am vorletzten Tag unserer Cairnswoche machten wir noch einen Ausflug zu den Tablelands, suedlich von Cairns, und dort eine Wasserfalltour bei leider schlechtem Wetter.. Dafuer sahen wir aber richtig geile Wasserfaelle und Regenwald! (Bilder folgen bald)....

 

Von Cairns ging es dann wieder 'zurueck' nach Sydney, in die Glebe Point Road..dem Anfang und dem Ende.....

von Anja und Kerstin
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Saturday, 1. may 2010 6 01 /05 /Mai /2010 06:05

"We are sailing ..."

 

Am 27.04. stachen wir zwei Landratten dann in See. Wir trafen uns mittags mit der Gruppe und einem der Crew am Hafen von Airlie Beach. Da sich wegen der Ebbe nicht viel Wasser im Hafen befand, lag die 'British Defender', unser Segelboot, etwas ausserhalb und wir wurden mit einem kleinen Schlauchboot zum Schiff gebracht. Leider regnete es leicht. Nach einer kurzen Einfuehrung und dem Beziehen unsere Betten (Wir wurden in dem hintersten Teil des Bootes untergebracht, ein kleiner abgetrennter Raum, in dem tatsaechlich 8 Personen platzfanden. Ist halt nicht immer von Vorteil zuerst drann zu sein^^) ging es dann auch schon zum Segeln! 28 Leute quetschten sich auf die 'High Site' des Bootes, alle in gelben stinkenden Regenjacken, nur wir nicht, wir hatten Gott sei Dank unsere eigenen ;o) ! Nach ca. 1h in Schraeglage, was echt spassig war, versuchten wir uns da erste mal im Schnorcheln vor einer der Inslen, die alle wie grosse gruene Berge aussahen. In unseren schicken Wettsuites, Taucherbrille und Schnorchel wagten wir einen Sprung ins Wasser und schwammen ein paar Meter zum Reef. Ganz schoen beeindruckend, wenn ploetzlich eine riesiege Coralle oder sonst ein groses farbiges Teil vor dir auftaucht! Wir hoffen aber das es in Cairns noch farbenfroher wird, denn man hat nicht so arg viel gesehn. Wieder aus dem Wasser lies sich die Sonne dann auch noch kurz blicken und wir fuhren zu unseren naechtlichen Ankerplatz in der Hook Passage direkt zwischen zwei Inseln. Zum Abendessen gab es leckeres BBQ-Chicken (ja das Boot hatte auch einen Grill!), Reis  und Salate. Als Anja dann noch ein Sonnenuntergangsfoto (mal wieder) machen wollte, mussten wir leider feststellen, dass wir den Kameraakku vergessen hatten und auch Kerstins Foto nicht mitgenommen haben, da wir dachten einer reicht. GUT! Nach kurzer Verzweiflungsphase fiel Kerstin Gott sei Dank noch ein, dass wir ja noch Anjas Handy dabei hatten und das dann trotz Demoliertheit noch fuer ein paar Fotos hielt... Ziemlich erschoepft fielen wir dann nach gemuetlichen Zusammensitzen und sich kennenlernen in unsere Koje.

Am naechsten Tag ging es weiter zum Whitehaven Beach! Wir wurden wieder mit dem Schlauchboot auf der Insel Abgesetzt und liefen dann einen kleinen Buschtrack zum Lookout und Strand. Wirklich extrem weisser Sand, aber auch nicht weisser als der, den wir in tasmanien schon gesehn haben. Allerdings aber noch 1000mal feiner und weicher! Entspannt vom am Strand liegen (leider mit nicht viel Sonne und jede Menge anderer Touristen von anderen Booten) ging es dann zum zweiten Mal schnorcheln. Diesmal hat man viel mehr gesehen und alles sah ganz bunt aus! Echt toll!

Am Abend gab es dann noch einen Buschtrack (ca.40min one way, bergauf) ueber die South Molle Isle, von deren Lookout wir einen Ausblick ueber alle Inseln der Umgebung geniessen durften! Zur abendlichen Staerkung waren Spaghetti Bolognese und leckerer Salat schon vorbereitet als wir wieder zurueck aufs Boot kamen.

Als wir am letzten Tag wieder zurueck nach Airlie Beach segelten schien die Sonne auch nochmal so richtig, was echt ein schoener Abschluss war.

Muede, aber gluecklich brauchten wir im Hostel angekommen erstmal einen ausgiebigen Mittagschlaf, bei dem immernoch alles zu schwanken schien :o)!

 

Heute abend nehmen wir dann den Nachtbus (10h) nach Cairns und geniessen dort und in Umgebung noch unsere letzten beiden Ausfluege an der Ostkueste...

von Anja und Kerstin
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Monday, 26. april 2010 1 26 /04 /Apr. /2010 09:07

Nach Noosa waren wir 2 Tage in Hervey Bay, die nicht sonderlich spaektakulaer waren. Wir haben uns davon ueberzeugt, dass Hervey Bay tatsaechlich wohl nur ein Sprungbrett zu Fraser Island (der groessten Sandinsel Australiens) ist. Es gab also nicht sonderlich viel zu tun, da wir ja nicht auf Fraser gegangen sind. Der Ort bestand mehr aus McDonalds ueber Subway bis zu Pizza Hut etc.... Das Wetter war auch nich soo dolle, aber als Zwischenstopp ok.

Von dort aus ging es dann nach Agnes Watrer/Town of 1770. Hier waren wir die letzten Tage in einem echt bomben Hostel!! Nicht im Sinne von Luxurioes, sondern einfach mega gemuetlich, geraeumige Zimmer, Haengematte (jubel) und viel Palmen und Gruen! :o) Der Ort war mal wieder winzig und es gab nur einen kleinen Supermarkt (IGA), der uns auch schon in Tasmanien das sparen schwer machte ;o). Am Strand oder in der Haengematte lies sich die Zeit vertreiben und da wir uns mit englischen Buechern ausgestattet haben, wurde uns auch schon nicht langweilig. Wir haben dann noch Stoffel und seinen Kumpel getroffen, die uns mit ihrem Auto mit nach 1770, wo einst Captain Cook 'gelandet' ist, mitgenommen haben. Ein noch winzigerer Ort, dafuer gabs mal wieder nen schoenen Sonnenuntergang. Mit den beiden treffen wir uns dann auch wieder in Cairns und machen dann vielleicht noch einen Ausflug zum Cape Tribulation!

 

Mittlerweile sind wir heute Morgen um 7Uhr, nach fast 10 Stunden schrecklich unbequemer Busfahrt (owohl eigentlich genuegend Fussraum etc vorhanden war), mit dem Greyhound in Airlie Beach angekommen. Von hier aus startet dann morgen unsere 2 Tage/2Naechte Segeltrip zu den Whitsundays! Wir freun uns schon riesig!

Bitte nochmal beim Wettergott ein gutes Wort fur uns einlegen!!

Bericht wies war folgt....

von Anja und Kerstin
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Monday, 19. april 2010 1 19 /04 /Apr. /2010 00:42

Neue Bilder sind jetzt online!


Nach einer Woche Noosa gehts heute nach Hervey Bay!!!!

von Anja und Kerstin
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Saturday, 10. april 2010 6 10 /04 /Apr. /2010 11:22

Ein grosses Stueck Kueste

 

 

Die letzten Wochen wirkten unsere Koepfe wie ein riesiges Bilderbuch, das viel schneller gefuellt wird, als dass man es anschauen kann! Viel zu verarbeiten und wir wissen gar nicht recht wo wir mit dem erzaehlen anfangen sollen, da uns alles schon wieder ewig vorkommt!!

Nach Melbourne ging es also zur Mornington Peninsula. Vom dortigen Berg, 'Arthurs Seat', hatte man mal wieder einen tollen Ausblick ueber die grosse Bucht mit kilomterlangen Strand. Leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt, aber unter dem Sonnenschirm laesst sich auch im Regen gut kochen :o). Ausserdem haben wir von dort an Gefallen daran gefunden kostenlos zu uebernachten, um natuerlich das immer knapp werdendere Geld zu sparen...

Anschliessend ging es dem Princes Highway entlang nach Nicolson, wo wir unser Nachtlager an einer Bootsrampe aufschlugen. Um unsere Handies etc. mal wieder laden zu koennen, trafen wir am naechsten Tag ein paar 100km weiter der Kueste entlang in Enden auf einem Cp ein, was dann auch schon zum naechsten Bundesstaat New South Wales ein. Unterwegs kamen wir zufaellig durch einen netten Ort, wo am Strand die Victoria Lifesaving Championships stattfanden. Der Strand war rappel voll mit Kindern, Zuschauern und Teilnehmer aller Al;tersklassen, die verschiedene Wettkaempfe wie Strandsprinten, Surfen auf Rettungssurfboards und eineige andere Sportarten, die wir noch nicht kannten, bestritten.

Nach Eden sind wir Gott sei Dank nicht so weit gefahren, denn wir merkten leider erst relativ spaet, dass wir dort unsere Joggingschuhe vergessen hatten und wir so ein ganzes Stueck wierder zurueck fahren mussten. Da wir noch heufiger an der Unterkunft sparen wollten, fanden wir in Tatra einen Strandparkplatz. Nach einem gemuetlichen Stuendchen in der Sonne und leckeren Nudeln mit Pesto, tauchte zu unserem Pech leider ein Aufseher auf. Er schien wohl nur darauf zu warten uns Busgeld abzuzocken. Die Caravanparks erschien uns zu teuer und so landeten wir schliesslich mit einem etwas schleimigen aelteren Herrn und seine zu dicken Katze neben einem Klaerwerk kurz ausserhalb des Ortes wieder.

Die naexten Tage folgten wir weiterhin der Kueste, uebernachteten mit anderen Campern an einer Kiesgrube am Strassenrand im Wald, mal wieder 2 Tage auf einem CP in Wollongong und fuhren schliesslich mitten durch Sydney und ueber die Harbour Bridge, was ein eicht geiles Gefuehl war. Ein ein Stueckchen weiter kamen wir nach Port Stephens, einem Feriengebiet mit richtig grossen Sandduenen, so wie  man es sich eigentlich nur in der Wueste vorstellt! Purer gelber Sand! Hier erwies sich die Schlafplatzsuche allerdings als etwas komplizierter, da ueberall Schilder mit 'No Camping" oder "No Overnightsleeping' standen. Ein netter Tankstellenwaerter lies uns dann aber doch noch an seiner Tankstelle schlafen. Allgemein stellten wir fest, dass es sich an 24h ueberwachten BP Tanken am besten schlafen lies. So auch ein, zwei Tage spaeter in Port Macquarie, wieder etwas weiter noerdlich an der Ostkueste. Hier verbrachten wir einen schoenen Tag am Strand und fingen uns auch gleich mal einen Sonnenbrand ein, trotz 30+ Sonnencreme. Hier stellten wir dann auch unser Auto ins Internet, da wir frueh genug Anfangen wollten es wieder loszuwerden.

In Coffs Harbor versuchte sich Anja dann zum ersten mal mir dem Surfen. 2h koennen einem ploetzlich ganz schoen lang vorkommen und es ist echt schwierig sich auf dem Brett zu halten. Hat aber riesig Spass gemacht!!

Nach einer Nacht in Yamba, wo es wirklich malerisch aussah, kamen wir am             in Byron bay an. Diesen ziemlich touristischen Backpacker- und Surfer-Ort haben wir uns etwas groesser und nicht zu ueberlaufen vorgestellt. Allerdings, da hier wie gesagt viel Backpacker haengen bleiben, folgten wir dem Tip eines netten Manns und tapezierten unser Auto mit 'Must Sale"-Plakaten. Das Auto wurde dann neben einer Reihe anderer For Sale Autos vor dem Supermarkt gut sichtbar abgestellt. Da wir nach 4 Tagen, die wir die meiste Zeit am Strand oder mit bummeln verbrachten, noch keinen ernsthaften Iteressenten gefunden hatten, brachen wir auf Richtung Goald Coast, um dort unser Glueck zu versuchen.

Die Gold Coast besteht aus einem ewig langem Kuestenstreifen und erstreckt sich von Twead Heads bis nach Surfers Paradise. Sandstrand, riesige Hotelblocks und Einkaufszentren so weit das Auge reicht! Direkt durch Twead Heads geht die Grenze von NSW zu Queensland, wo wir schon wieder unsere Uhr umstellen mussten. Innerhalb eines Ortes um 1h, da wird man ja noch ganz kirre! Die folgenden 4 Tage verbrachten wir in und um Surfers Paradise herum. Den Schlafpaltz 10m entfernt vom Strand und weitere 10m in die andere Richtung vor einem riesigen Hotelkomplex. Hier lies es sich erstmal stressfrei aushalten, nur die staendigen Gedanken an den Autoverkauf raubten uns die Nerven!

Am 29.03 machten wir uns dann auf nach Brisbane, denn wir hofften, dass unsere Chancen, das Auto loszuwerden, in der Stadt besser stuenden. Ausserdem hatten wir hier wieder das Glueck einer kostenlosen Unterkunft, da wir in einem Hostel naehe der Innenstadt einen Putzjob fanden. Leider fand als wir ankamen gerade ein Football spiel statt, sodass man in der gesamten Innenstadt nur 15min parken durfte. Wir fuhren also alle 2h mit dem Auto aus dem Coles (Supermarkt) Parkhaus raus und wieder rein, um die 2h kostenlos Parken zu nutzen und keinen Strafzettel zu kassieren^^ Dummerweise sagte uns auch der erste Interessent, der sich auf die Internetanzeige gemeldet hatte, ab. Als wir 2 Tage spaeter dann noch zwei weitere Pleiten einfingen, obwohl wir uns diemal wirklich sicher gewesen sind, dass alles gut laeuft, treib uns das nur noch weiter in ein dunkles Loch der tiefen Verzeiflung!! Es gab einfach viel zu viel Angebot in der Stadt, da eine menge Backpacker in dieser Zeit ihre Auto verkaufen wollen und zu wenig Nachfrage. Dazu kommt, dass unser Auto mit da steuerste hier war. Wir hatten eben keine Schrottkiste auf vier Raedern wie der Rest, sondern in echt gutes Auto! Wir hingen unsere Anzeigen in so gut wie jedem Hostel aus und machten uns mit Warten halb verrueckt. Die kostenlose Unterkunft machte es uns da auch kein Stueck leichter, denn statt einem 5 Sterne Luxushostel (wie ausgeschrieben), handelte es sich um das Schlechteste, was uns und auch anderen je untergekommen ist!!

Zimmer: 12 Betten, riesiges Chaos und Unordnung

Mitbewohner: 4 mega nervige Englaender, die uns Gott sei Dank bald verliesen, 2 Hollaender, 2 netten Englaenderinnen, 1 Franzosin und 1 Italienerin

Sonst teilten wir unser Zimmer mit Maeusen, Kakerlaken, deren Hauptwohnsich sich aber eher in der Kueche befand, Ameisen, die zum Abtransport der auf dem rueckenliegenden Kakerlaken dienten und sonst ueberall waren, Bettwanzen, von deren Bissen wir bins kurz vor Schluss verschont blieben... Die Bettlaken sind uebrigens mit Blutflecken der bereits getoeteten Bedbugs ueberseht.

Job: Anja, Putzen von ca 9-11 Uhr mit lahmer Putzfrau von den Solomon Inseln (man versteht kaum ein Wort), vopn der wir lernten, dass der Schwamm fuer die Toiletten auch fuer Waschbecken und Spiegel verwendet werden sollte. Lecker!! Jeder Versuch dies durch gute deutsche Hausfrauenweise  zu revolutionieren scheiterte klaeglich!!

Job: Kerstin, Putz von ca 21-23 Uhr, ueberschwemmte Baeder und v.a. massig Geschirr abspuelen von anderen  machte ihr besonders Spass! Nach kurzer Einarbeitung war sie auch richtig gut darin Leute aus der Kueche zu schmeissen, die gerade durch ihr Frischgeputztes liefen. Auch mir der Beobachtung wie lange es dauert bis eine Kakalake ameisentransportfaehig ist, macht beim Essen aeusserst Spass. (Wettbuero wurde von Jan Seher eingerichtet, Wetteinsaetze, Fragen und Anregungen bitte an ihn Agathe ist bisher die Schnellste^^)

Sehr deprimieren, dass sich direkt neben an ein nagelneues YHA Hostel befindet. Einen Luxus, den wir uns leider nicht Leisten konnten. Da wir unser Auto noch nicht verkauft hatten und die Kueche echt wiederlich war, bestand der grobe Essensplan aus Toastbrot und Obst. Aber man gewoehnt sich ja schliesslich an alles, so auch an den Dreck in der Kueche...

Mit dem Karfreitag (hier GOOD Friday) kam dann endlich doch noch der erloesende Tag: Ein neuer Besitzer fuer unser Auto war gefunden. Ein franzoesiches Paeaerchen wollte es unbedingt haben. Um das Auto wirklich verkaufen zu koennen, benoetigte es aber noch einen Sicherheitscheck, der uns zu ueberraschender Weise nochmals eine ganze Stange Geld kostete, weil die Bremsbelaege erneuert werden mussten... Mit einem traurigen Auge verkauften wir unser Auto leider ziemlich unter Wert, aus Angst es gar nicht mehr loszuwerden. (Die Franzosen haben uns ganz schoen runtergehandelt) Mit dem lachendem Auge sind wir jetzt aber doch total froh, dass alles glatt ueber die Buehen gelaufen ist! Von dem neu erstandenen Geld leisteten wir uns dann gleich mal Tickets fuer eine Segeltour um die Whitsunday Inseln und einen Schnorcheltrip am Great Barrier Reef und ein Busticket nach Cairns fuer die verbleibende Zeit.

 

Morgen (Sonntag, 11.04.2010) geht es dann weiter den Rest der ostkueste erkunden, Next Stop: Noosa

Die Freude ist gross, wie wir allerdingsunser ganzes Gepaeckt mitschleppen wollen wissen wir jetzt (21.25 Uhr und Kerstin muss noch putzen) noch nicht ;o)

 

Bevor wirs vergessen, Brisbane ist uebrigens ganz nett, schoener Fluss durch die Stadt mit tollen Bruecken, und am City Beach laesst sichs auch gut aushalten. Sonst rein von der Stadt her gesehen, ist es hier nicht sonderlich spaektakulaer (aufgrund des Autostress haben wir aber acuh nicht 'alles' gesehn). Melbourne ist immernoch klarer Favorit!!

 

 

Jetzt seit ihr wieder up to date!!^^

von Anja und Kerstin
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